Kalt und schmerzlich…

Jan 19, 17 Kalt und schmerzlich…

Auch im Winter will keiner nur zu Hause sitzen oder im Fitness-Studio sich körperlich ertüchtigen. Wenn der blaue Himmel ruft, aber das Therometer von Graden um den Gefrierpunkt spricht, ist man schnell im Zweifel, ob Sport draußen nun richtig ist.

Grundsätzlich kann ein gesunder Mensch Temperaturen bis ca. 10 Grad minus auch zum Outdoor-Sport nutzen. Es ist von Vorteil, wenn man sich eine Sportart aussucht, die eine ruhigere Atmung verlangt wie langsames Laufen, Ski-Langlauf oder Wandern sind dafür ideal. Tempotraining also lieber ins Frühjahr verlegen! Das Atmen durch die Nase verhindert ein zu starkes Abkühlen. Beim Einatmen kalter Luft durch den Mund werden die Schleimhäute der Atemwege abgekühlt und trocknen aus. Die Folge ist oft ein unangenehmer Reizhusten. Wer sich während des Sporteln nicht unterhält, sondern den Mund geschlossen hält, hat es ebenso leichter.  Die richtige

Ausrüstung spielt natürlich auch eine wichtige Rolle. Zwiebel-Look ist hier top: Windstopper für den Brustbereich halten den Korpus warm und halten eisigen Wind ab. Auch sollten Kopf, Hände und Füße immer gut geschützt und warm sein. Bei eisigem Wind, z.B. beim Radfahren sind Gesichtsmasken ein Must für den Sportler. Das Winter-Funktionsunterwäsche, die die Feuchtigkeit nach außen transportiert,  zu tragen ist anstelle von Baumwoll-Feinripp muß wohl nicht erwähnt werden. Und die Hosen sollten immer lang sein, auch die Unterhosen!

Außerdem gilt: gemäßigtes Tempo mit ruhiger Atmung ist für das Winter-Training Vorgabe!