Sport fürs Köpfchen

Nov 15, 16 Sport fürs Köpfchen

Der eine joggt, der andere geht drei mal die Woche Schwimmen oder Radfahren. Im Idealfall geht mal regelmäßig “seiner” Sportart nach. Auch Abwechslung ist hier gefragt. Nicht immer nur Laufen, oder Schwimmen oder Radfahren, sondern auch zwischendurch in eine andere Sportart rein schnuppern. So bleiben alle Muskelgruppen im Körper fit und trainiert und es entsteht keine einseitige Belastung.

Schön und gut, aber was ist mit dem Geist? Sollte der nicht auch fit und trainiert bleiben, und somit weiterhin rege und aufnahmefähig???

Aber sicher, sagen sie sich. Nur wie stellen wir das an? Gehirnjogging heißt das Zauberwort.

Im Zeitalter von Computer, Handy  und Taschenrechner muß man seinen Geist im Alltag für die täglichen Dinge immer weniger belasten. Telefonnummern sind im Handy gespeichert, der Taschenrechner rechnet gerne richtig und genau für uns und den Rest macht der Computer. Aber gerade die kleinen Dinge wie Telefonnummern merken, verschiedene Rechenoperationen auf dem Papier ausführen oder sich einfach nur Sachen merken hält unseren Geist fit. Wenn wir unser tägliches Tuen auf ein paar Kleinigkeiten beschränken und den Rest des Tages vor dem Fernseher verbringen und so wenig Abwechslung in unser Gehirn bringen, wird es mit der Zeit träge und die geistige Aufnahmefähigkeit nimmt ab. Darum ist es wichtig, ab der Mitte des Lebens umso mehr, geistig anspruchsvolle und verschiedenartige Tätigkeiten auszuüben. Das kann beim Kreuzworträtseln anfangen und kann aber auch ein anregender Museumsbesuch sein gefolgt von guten Gesprächen darüber. Lesen und musizieren gehören ebenso dazu. Auch das Erlernen einer Fremdsprache ist ideal dafür. Hauptsache wir setzen neue Impulse und die Gehirnzellen werden beansprucht und erlahmen nicht. So bleiben wir nicht nur körperlich sondern dazu auch noch geistig fit und mobil.