DAS tut gut…

Sep 29, 16 DAS tut gut…

Der Oktober steht vor der Tür. Es wird früher dunkel und vor allem kalt. Auch morgens ist trotz Sonnenschein das Therometer selten über 12 Grad. Schnell verschätzt man sich mit der Kleidung und schon spürt man es in den Knochen und schon ist man erkältet.

Selbst die Gesundesten unter uns sind dageben nicht immun. Bei den ersten Anzeichen wie Frieren, leichtes Halskratzen oder allgemeines Frösteln sollte man sich schonen und seine Imunabwehr stärken.

Eine alternative zu Apotheken-Produkten und künstlichen Brause-Tabletten ist Ingwer. Beliebt und nun mittlerweile in jedem Supermart sogar als Öko-Produkt für kleines Geld zu bekommen. Als Gewürz vielen aus der asiatischen Küche bekannt aber auch als Heilpflanze mit vielen Anwendungsgebieten einsetzbar.  Der Geschmack ist leicht scharf und würzig aber nicht unangenehm. Das kommt vom Inhaltsstoff Gingerol. Im Mittelalter wurde er gerne als Pfefferersatz benutzt. Beim Ingwer wird nicht die Pflanze sondern die unter der Erde wachsende Knolle verwendet.

In der Ingwer-Knolle verbergen sich zahlreiche Vitamine und Mineralien wie etwa  Vitamin C, Magnesium, Calcium, Kalium, Natrium und Phosphor oder Eisen, aber auch verschiedene ätherische Öle, die sich bei einer Erkältung positiv auf den Krankheitsverlauf auswirken und außerdem noch das Immunsystem stärken.

Ein Tee aus der frischen Knolle zubereitet  oder eine Ingwermilch schafft eine wohltuende Wärme im Körper und hilft bei Erkrankungen der Atemwege.  Zudem ist der Trunk schnell bereitet. Für die Zubereitung des Tees wird einfach ein Stück einer frischen Knolle in grobe Stücke geschnitten und mit heißem Wasser aufgegossen. Nach ca. 10 Minuten werden die Stücke entfernt und der Tee kann, eventuell unter Verwendung von Honig als Süße, getrunken werden. Auch der frischgepressete Saft einer Orange im Inger-Tee sorgt für eine Extra-Portion Vitamine und macht den Geschmack für unsere mitteleuropäische Zunge angenehmer. Für die Zubereitung von Ingwermilch ist eine Ingwerpaste, die man in jedem gutsortierten Reformhaus bekommt, nötig. Einfach selbst gemacht, wird geschälter Ingwer gerieben und mit Hilfe von etwas Wasser zu einer Paste verarbeitet. Luftdicht verpackt hält sich die Paste ca. 3 Wochen im Kühlschrank.

Wie man sieht, sind die Einsatzgebiete von Ingwer nahezu unendlich. Und günstiger als die üblichen Arzneimittel aus der Apotheke ist dieser „Allrounder“ auch noch!

Und wenn es dann im Frühjahr zum ersten Trainingslager geht oder der erste Marathon im Ausland ansteht: Ein Stück frischer Ingwer roh gekaut hilft prima gegen Übelkeit aller Art (Reiseübelkeit, nach schwerem Essen, „Kater“, Zahnschmerzen, Kopfschmerzen und sogar Schwangerschaftsübelkeit…). Da ein Zuviel an Ingwer Wehen auslösen kann, sollten Schwangere achtsam damit umgehen.

Foto: Reichel