2016 – Jetzt komm´ ich!

Das Jahr hat begonnen und die guten Vorsätze für 2016 sind getroffen und wurden Silvester im Kreise der Lieben mit Champagner gefeiert. Der eine möchte vielleicht den ersten Halbmarathon laufen, aber es gibt auch viele, die erst dieses Jahr mit dem Sport überhaupt beginnen möchten: “Herzlich Willkommen!“. Die Familie, die Silvester noch den glühend vorgetragenen Zielen für 2016 staunend und andächtig lauschte, will nun Ergebnisse sehen… Aber wie immer ist aller Anfang schwierig und die Motivation lässt auch zu wünschen übrig. Es ist auch nicht einfach, in der Hektik des Alltags seine neuen sportlichen Vorsätze anzugehen. Auch sollte man sich nicht zu viel auf einmal vornehmen. Lieber klein anfangen und anfangs mit kleinen Erfolgen sich zufrieden geben, als an einem Berg von Vorsätzen scheitern und frustriert nach Hause gehen. Rom ist schließlich auch nicht an einem Tag erbaut worden. Also wie gesagt: Klein anfangen. Für die Willigen, die bis jetzt noch nicht viel mit Sport zu tun gehabt haben bzw. lange nichts gemacht haben, sind die ersten Schritte wichtig und entscheiden oft, ob man motiviert weiter macht, oder frustriert die Sportklamotten in die Ecke wirft. Der Kauf von ein paar guten Sportschuhen ist allerdings nötig. Mit den guten Sneakern aus dem Büro ist jeder Beginn zum Scheitern verurteilt. Ein normaler „Straßenturnschuh“ hat im Sport nichts zu suchen. Für die restliche Kleidung braucht man meistens nur in den Schrank zu sehen und wird fündig. Auch haben die bekannten Discounter jetzt im beginnenden Frühjahr oft Angebote von Kleidung, die für den Anfang reichen. Mütze und Handschuhe sollten aber auf jeden Fall bei kaltem Wetter nicht vergessen werden. Wenn man dann gut ausgerüstet vor der Tür steht, sollte man sich eine kleine Strecke suchen (etwa 1-2 km) die man bewältigen möchte. Ein paar Aufwärmübungen wie „Auf der Stelle laufen“, Hampelmann oder ein schneller Gang die Straße hoch und runter wärmen die Muskeln auf und machen einen startklar. Dann geht´s los: aber nicht die ganze Strecke direkt laufen, sondern der Lauf sollte sich mit Geheinlagen abwechseln. Drei Minuten laufen, eine Minuten gehen usw. Langsam im Laufe der nächsten Läufe die Laufeinheiten verlängern aber weiterhin mit Geheinheiten abwechseln. Nach und nach werden die Laufeinheiten länger und die Geheinheiten seltener. Irgendwann bewältigt man dann „seine“ Runde ohne Geheinlagen- ein Riesenerfolg! Nach dem Laufen dann mit ein paar leichten Dehnübungen das Training abschließen. Aber nicht direkt am nächsten Tag wieder losrennen. Bitte immer daran denken, dass der Körper auch Erholung sprich Regeneration benötigt. Hier ist auch die richtige Ernährung ein wichtiges Thema, aber dazu ein anderes Mal… Also nach einem Tag laufen, am nächsten Tag nur locker einen Spaziergang unternehmen um die Muskeln zu lockern, sonst droht ein Muskelkater. Wer auch am Tage gerne Bewegung in den Alltag einfließen lassen möchte hat dafür bestimmt auch die ein oder andere Möglichkeit: eine Haltestelle früher aussteigen und dann zu Fuß zur Arbeit gehen, oder lieber die Treppen als den Fahrstuhl nehmen, oder öfter mal das Auto stehen lassen. Wer erst mal mit Sport angefangen hat, möchte schnell „mehr“. Vielleicht gesellen sich nach und nach noch andere Sportarten dazu: Radfahren zur Arbeit, Schwimmen mal abends nach dem Büro…Und eh man sich versieht ist man schon in den Vorbereitungen zum ersten Triathlon in der Sprintdistanz: 5 km Laufen, 400 m Schwimmen und 20 km Radfahren. Das wäre doch ein Ziel für 2016, oder???