Training bei Kälte und Schnee

Dez 30, 14 Training bei Kälte und Schnee

Der Winterspeck lauert jetzt gerade überall. Darum währed den Anfängen und setzt auch euer Training, selbst wenn auch stark reduziert auch im Winter fort. Kaum hat es geschneit, ist der ein oder andere Ausdauersportler aber etwas ratlos was sein Training angeht. Das Verhalten auf regennasser Straße ist ja kein Problem, aber Schnee und glatte Untergründe schon eher. Und wer will schon nach wenigen Metern auf dem Hosenboden landen.

Als erste und wichtigste Regel gilt, dass unter Schnee auch immer gerne eine gefrorene Eisschicht lauert. Selbst wenn die Oberfläche ein idylisches Laufen auf Schnee verspricht, kann es darunter ganz anders aussehen. Für das Laufen im Winter sollten sowieso die treuen “Ganzjahres-Schuhe” im Schrank bleiben, und lieber mit Schuhen mit größerem Profil gelaufen werden, Trailrunning-Schuhe sind da eine gute Alternative zu normalen Laufschuhen. Wer öfter mit Schnee zu kämpfen hat, der sollte aber besser in “echte” Schneelaufschuhe investieren. Viele Hersteller bieten diese mittlerweile in allen Preisklassen im Sortiment an. Besseres Profil gibt zumindest auf matschiger Oberfläche mehr Halt, auf Eis leider auch nicht. Hier gibt es für die ganz Unerschrockenen unter uns Schuhe mit kleinen Spikes in der Sohle. Diese speziell auf glatte Untergründe abgestimmten Schuhe sind leider auch nicht ganz billig. Von den Schuhen zur direkten Beinbekleidung.
Auch die Socken sollten den Temperaturen angepasst werden. Für kalte Temperaturen gibt es mittlerweile Socken mit Wollgemisch, die die Füße schön warm halten. Wer keine Wollsocken möchte, kann auch eine Woll/Alu-Einlegesohle unter die normale Einlegesohle legen, auch die hält die Kälte ab.
Warme Füße sind schon eine gute Grundlage, aber auch die anderen Gliedmaßen sollten bei Kälte bedeckt werden. Mütze eventuell mit Ohrenklappen und Handschuhe sind Pflicht, sonst ist hier schnell Frieren angesagt und das kann einem das ganze Training verleiden. Der Rest des Körpers gehört natürlich nicht in die “Sommerausstattung”. Sondern hier gibt es speziell  von innen angeraute Sportkleidung, die weiterhin die Nässe nach außen transportieren aber durch die rauhe Struktur einen schön mollig warm halten, da hier die Körperwärme besser als bei der “glatten” Variante gespeichert wird und so ein dickeres Luftpolster entsteht. Auch der Zwiebellook ist immer eine Gute Wahl, wenn man in der Wahl der Kleidung noch unsicher ist.

Nach dem Training hat man sich dann auch die Regeneration verdient. Aber bitte kein Stretching-Programm draußen in der Kälte. Lieber zum Ende der Wegstrecke hin einen Gang runterschalten und dann rein ins Warme. Hier kann man dann auch gerne unter der Dusche ein leichtes Stretching absolvieren. Das entspannt und tut Körper und Seele gut. Eine leichte Massage oder Eincremen mit einer rückfettenden Creme ist dann eine Wohltat. Dann rein in die gemütlichen Klamotten und mit einem Regenereations-Drink (z.b. easyway Sport Sportlernahrung) in Ruhe “runterkommen”. So macht auch Training im Winter Spass!