Fett weg…oder doch nicht?

Die einhellige Meinung ist nach wie vor, dass Fett nicht gut für die Gesundheit ist. Vor allem ist für jeden Ausdauersportler Fett ein „No Go“. Das Fett, welches man schon am Körper angesammelt hat beeinträchtigt die Leistung, da jedes Gramm bewegt werden will. Auf die Dauer wirkt sich ein Mehr an Körpergewicht auf den Bewegungsapparat und auch auf das Herz-Kreislauf-System aus. Diabetes ist auch in der heutigen Zeit oft eine Folge von zu fettreicher Ernährung bzw. die Folge von Adipositas. Aber bedeutet das nun, dass ich mich am besten fettarm oder gar fettfrei ernähren soll?! Zum Glück NEIN! Fette sind lebensnotwendig für den Körper, aber Fett ist nicht gleich Fett. Man muß zwischen guten und schlechten Fetten unterscheiden, oder genauer zwischen gesättigten und ungesättigten Fettsäuren. Die Finger lassen sollte man von gehärteten Pflanzenfetten, die zu finden sind in Chips, Backwaren, Friteusen-Produkten sowie Magarine.  Die gesättigten Fettsäuren sind in vielen unserer Nahrungsmittel zu finden: Butter, Wurst und Käse. Also grob gesagt in Produkten tierischen Ursprungs. Die guten oder ungesättigten Fettsäuren findet man z.B. in Rapsöl, Nüssen und Fisch, also grob gesagt in Produkten pflanzlichen Ursprungs. Ungesättigte Fettsäuren haben einen positiven Effekt auf Herz und Blutgefäße und liefern dem Körper wichtige Energie. Ein gut funktionierender Fettstoffwechsel liefert in der Leistungsphase beim Sport wichtige Energie und fördert den Fettabbau. So wird auch auf Dauer das Körpergewicht reduziert und die Stoffwechselfähigkeit verbessert. Also am besten in Zukunft darauf achten, dass der Konsum der ungesättigten Fettsäuren den der gesättigten Fettsäuren überwiegt. Sprich lieber Fisch mit Salat auf den Teller holen als Pommes mit Currywurst.

Mehr Informationen zum Training des Fettstoffwechsels für Ausdauersportler gibt es hier: www.easyway-sport.de

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