Vitamin E und seine Bedeutung für den Sportler

Dez 08, 11 Vitamin E und seine Bedeutung für den Sportler

Vitamin E gehört zur Klasse der fettlöslichen Vitamine. Es gibt verschiedene Verbindungen (α, β, γ und δ-Tocopherole), wovon α-Tocopherol die wirksamste ist. Vitamin E ist der wichtigste Schutzfaktor gegenüber schädigenden Radikalen aus der Atemluft und schützt damit präventiv vor Atherosklerose. Insbesondere Ausdauersportler sollten aufgrund der verstärkten Aufnahme von Radikalen mit der Atemluft auf eine ausreichende Vitamin E-Versorgung achten, um zellschädigende Einflüsse zu verhindern. Neben seiner antioxidativ-wirksamen Funktionen wird Vitamin E für Immunabwehr und Zellatmung benötigt. Der Tagesbedarf an Vitamin E liegt für die Frau bei 12 mg und für den Mann bei 15 mg. Eine unzureichende Vitamin E-Aufnahme führt zu verschiedenen Ausfallerscheinungen, welche die Membran-funktionen, den Muskelstoffwechsel und das Nervensystem betreffen. Gute Vitamin E-Lieferanten, insbesondere von α-Tocopherol, sind Weizenkeim-, Sonnenblumen-, und Rapsöl sowie Weizenkeime,  Haselnüsse und Avocado. 300 mg Vitamin E am Tag gelten als oberer, sicherer Grenzwert für die tägliche Zufuhr. Zu hohe Vitamin E-Aufnahmen können zu Störungen im Magen-Darm-Trakt sowie zu einer Verringerung der Schilddrüsenhormone und einer verlängerten Blutungszeit führen.

Dr. Mareike Großhauser, die promovierte Ernährungswissenschaftlerin ist spezialisiert auf Ernährungsberatung zur Leistungssteigerung und Leistungsdiagnostik von ambitionierten Freizeit- und Profisportlern. Sowohl diverse Publikationen in verschiedenen Fach- und Trendmagazinen als auch ihr Buch “Ernährung für Triathleten” unterstreichen ihr Bedürfnis, Wissen und Begeisterung für gesunderhaltende und leistungssteigernde Ernährungsstrategien an interessierte Leser weiter zu geben.

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