Zink und seine Bedeutung für den Sportler

Okt 27, 11 Zink und seine Bedeutung für den Sportler

70 % des gesamten Zinkbestandes von 2 g befinden sich in Knochen, Haut und Haaren. Eine kontinuierliche Zinkzufuhr ist notwendig, da der Körper keine großen Zinkspeicher besitzt. Der Zinkbedarf eines gesunden Menschen liegt beim Mann bei 10 mg und bei der Frau bei 7 mg am Tag. Zink ist Aktivator zahlreicher Enzyme des Protein-, Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels. Außerdem ist es Bestandteil wichtiger Hormone. Ein gut funktionierendes Immunsystem ist ebenfalls auf eine ausreichende Zinkversorgung angewiesen.  Im Falle einer Zinkunterversorgung können Symptome wie ein vermindertes Geschmacksempfinden, Appetitlosigkeit, Hautirritationen, Haarausfall, Durchfall, Wachstumsstörungen, Depressionen, eine verzögerte Wundheilung sowie eine erhöhte Infektanfälligkeit beobachtet werden. Gute Zinklieferanten sind Rind- und Schweinefleisch, Geflügel, Eier, Milch und Käse. Nüsse, Weizenkeime und Haferflocken enthalten ebenfalls Zink. Aufgrund negativer Wechselwirkungen mit dem Eisen- und Kupferstoffwechsel sowie gesundheitlichen Beeinträchtigungen wird von einer Zinkzufuhr von über 30 mg/Tag abgeraten.

 

Dr. Mareike Grosshauser, die promovierte Ernährungswissenschaftlerin ist spezialisiert auf Ernährungsberatung zur Leistungssteigerung und Leistungsdiagnostik von ambitionierten Freizeit- und Profisportlern. Sowohl diverse Publikationen in verschiedenen Fach- und Trendmagazinen als auch ihr Buch “Ernährung für Triathleten” unterstreichen ihr Bedürfnis, Wissen und Begeisterung für gesunderhaltende und leistungssteigernde Ernährungsstrategien an interessierte Leser weiter zu geben.

Fortsetzung folgt: Eisen und seine Bedeutung für den Sportler

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